Digital Experience Lab: 16 interaktive Weblösungen zum Ausprobieren

Veröffentlicht am 31. Oktober 2026

6 Min. Lesezeit

Digital Experience Lab: Übersicht der Live-Demos (Vorschaugrafik)

Inhalt

Ab heute ist das Digital Experience Lab von Unique-Webdesign online. Es versammelt sechzehn interaktive Weblösungen, die Sie direkt im Browser bedienen können: vom drehbaren 3D-Produkt über Rechner und Konfiguratoren bis zu Assistenten, die Fragen beantworten. Jede Demo steht für einen Baustein, den wir in bestehende Websites einbinden.

Ich habe das Lab für Unternehmen eingerichtet, die überlegen, ob ihre Website mehr leisten könnte. Hier erfahren Sie, was im Lab steckt, wie die Demos gekennzeichnet sind und was mit Ihren Eingaben geschieht.

Was ist das Digital Experience Lab?

Das Lab ist eine Sammlung lauffähiger Beispielanwendungen. Sie finden dort keine Bildschirmfotos und keine Filme, die eine Funktion nur andeuten, sondern Anwendungen, die tatsächlich rechnen, filtern, Varianten wechseln oder antworten.

Sämtliche Inhalte sind fiktiv: ein Beispielhotel, ein ausgedachter Fachhändler, ein Möbelstück, eine Terrasse. Keine Demo ist ein Kundenauftrag oder eine Referenz. Für ein konkretes Unternehmen passen wir Inhalte, Regeln, Gestaltung und Schnittstellen an. Einen Überblick über alle Leistungen dahinter gibt die Seite KI & interaktive Weblösungen.

Sechzehn Demos in fünf Gruppen

Hier die Demos nach ihrer Aufgabe geordnet.

Produkte erlebbar machen

Die 3D-Produktvisualisierung zeigt einen Stuhl, den Sie drehen, vergrößern und in Gestell, Bezug, Farbe und Licht verändern. Im Produktkonfigurator stellen Sie ein Sofa, einen Esstisch oder ein Regal zusammen und sehen bei jeder Änderung den Preis. Die Scroll-Animationen erzählen ein Produkt in Kapiteln, die sich beim Weiterscrollen aufbauen. Die Produkt-Landingpage in 3D geht noch einen Schritt weiter: Das Produkt entsteht beim Scrollen Stück für Stück in Echtzeit-3D.

Verkaufen und kalkulieren

Der Angebotsrechner liefert für eine Terrasse eine erste Preisindikation mit aufgeschlüsselten Positionen. Der Produktberater führt mit wenigen Fragen zu einem passenden Bürostuhl und begründet seine Empfehlung. Der Farbberater lässt Sie Fassadenfarben an einem Beispielhaus ausprobieren und Kombinationen vergleichen.

KI-Assistenten

Drei Demos zeigen Assistenten: einen Chatbot mit Quellenangaben für einen fiktiven Fahrradhändler, einen Sprachassistenten, dem Sie Fragen per Mikrofon stellen, und einen Dokumentenassistenten, der in Beispieldokumenten nach Antworten und Fundstellen sucht.

Orientierung und Räume

Der virtuelle 3D-Rundgang führt mit Hotspots und Grundriss durch ein Beispielhotel. Die Standortkarte zeigt die Umgebung desselben Hotels mit Entfernungen. Garten- und Raumgestaltung vergleichen Stile und Farben an gerenderten 3D-Beispielen.

Portale und Rechner

Das Kundenportal zeigt, wie Kunden eines Beispielunternehmens Projekte, Aufgaben, Dokumente und Rechnungen an einem Ort finden. Der Kostenvergleich ist eine Modellrechnung, deren Annahmen und Formeln Sie einsehen und selbst verändern können.

So nutzen Sie das Lab

Auf der Lab-Seite sehen Sie alle Demos als Karten. Über Filter grenzen Sie die Auswahl auf ein Thema ein. Ein Klick auf eine Karte öffnet die Demo in einem Fenster auf derselben Seite. Schließen Sie es, wird die Demo wieder vollständig entladen, damit die Seite schnell bleibt.

3D-Ansichten starten auf dem Smartphone erst nach einem Tipp, damit kein Datenvolumen ungefragt verbraucht wird. Von jeder Demo führt ein Link zur zugehörigen Leistungsseite mit weiteren Erläuterungen.

Warum lauffähige Demos statt Entwürfen?

Eine interaktive Funktion lässt sich schlecht beschreiben. Ob ein Konfigurator verständlich ist, merkt man erst, wenn man eine unpassende Kombination wählt und sieht, wie er reagiert. Ob ein Assistent hilft, zeigt sich an einer Frage, auf die er keine Antwort hat. Entwürfe und Bildschirmfotos verbergen genau diese Momente.

Deshalb habe ich mich für Demos entschieden, die wirklich funktionieren. Sie zeigen auch Grenzen: einen Hinweis bei unmöglichen Kombinationen, eine Antwort, die auf einen Menschen verweist, eine Rechnung, die ausdrücklich keine Beratung ist. Für ein Gespräch über ein eigenes Vorhaben ist das die ehrlichere Grundlage.

Klare Kennzeichnung: klassisch, regelbasiert oder KI

Nicht jede interaktive Funktion ist KI. Jede Demo trägt deshalb eine Kennzeichnung:

  • „ohne KI“: klassische Webanwendungen mit festen Regeln. Dazu gehören 3D-Produktvisualisierung, Konfigurator, Angebotsrechner, Rundgang, Standortkarte, Scroll-Animationen, Kostenvergleich und Kundenportal.
  • „Regelbasiert · in dieser Demo ohne KI“: Produktberater und Farbberater arbeiten mit nachvollziehbaren Regeln. Im Kundenprojekt kann ein Sprachmodell zusätzlich Begründungen formulieren, nötig ist es nicht.
  • „KI-Schnittstelle · Demo-Modus ohne KI“: Chatbot, Sprach- und Dokumentenassistent. Die Anbindung an ein Sprachmodell ist vorbereitet. Öffentlich zugänglich arbeiten sie bewusst ohne angeschlossenes Modell und antworten aus einer lokalen Suche.

Garten- und Raumgestaltung zeigen in 3D gerenderte Visualisierungen, keine KI-erzeugten Bilder. Die Umgestaltung eigener Fotos wäre eine Ausbaustufe mit einem angebundenen Bilddienst.

Ich halte diese Trennung für wichtig. Wer eine Lösung plant, sollte wissen, ob sie ein Sprachmodell braucht, mit allen Folgen für laufende Kosten, Datenschutz und Transparenzpflichten, oder ob feste Regeln genügen. Erstaunlich oft genügen sie.

Datenschutz: Was beim Ausprobieren passiert

Die Demos laufen in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht an den Server von Unique-Webdesign übertragen und nicht gespeichert. Die Demos setzen keine Cookies, und beim Öffnen werden keine Inhalte von Dritten geladen, weder Kartendienste noch externe Schriften oder Analysewerkzeuge.

Dritte sind nur beteiligt, wenn Sie selbst etwas auslösen. Der Routenlink der Standortkarte öffnet einen Kartendienst in einem neuen Tab. Die Spracheingabe nutzt die Spracherkennung Ihres Browsers und startet erst nach Ihrer ausdrücklichen Zustimmung; je nach Browser wird die Aufnahme dabei beim Browserhersteller verarbeitet. Favoriten im Farbberater liegen nur dann im Speicher Ihres Browsers, wenn Sie sie selbst speichern. Trotzdem gilt: Geben Sie in Demos keine echten personenbezogenen oder vertraulichen Daten ein.

Für wen ist das Lab gedacht?

Das Lab richtet sich an Geschäftsführung, Marketing und Vertrieb in kleinen und mittleren Unternehmen. Ein Hotel findet Rundgang und Umgebungskarte, eine Schreinerei den Konfigurator, ein Fachhandel Produktberater und Chatbot, ein Dienstleister das Kundenportal.

In den kommenden Wochen erscheint hier zu jeder der sechzehn Leistungen ein eigener Beitrag. Darin geht es um die Fragen vor der Entscheidung: Nutzen, Planung, Datenschutz und Pflege.

Nachtrag vom 1. November 2026: Inzwischen sind es sechzehn Demos. Neu ist die Produkt-Landingpage in 3D, eine komplette Beispielseite, auf der beim Scrollen ein Eis entsteht.

Was Sie jetzt tun können

  1. Lab öffnen: Wählen Sie im Digital Experience Lab eine Demo, die zu Ihrem Geschäft passt, und probieren Sie sie auf Smartphone und Computer aus.
  2. Fragen notieren: Schreiben Sie auf, welche wiederkehrenden Kundenfragen eine solche Funktion beantworten würde.
  3. Vorhandenes sichten: Prüfen Sie, welche Grundlagen schon vorliegen, etwa Preislisten, Produktdaten, häufige Fragen oder Fotos.
  4. Gespräch vorbereiten: Mit diesen Notizen lässt sich schnell klären, ob und in welchem Umfang eine Lösung sinnvoll ist.

Fazit

Das Digital Experience Lab zeigt interaktive Weblösungen so, wie Ihre Kunden sie erleben würden: zum Anfassen, mit erkennbaren Grenzen und ehrlich gekennzeichnet. Ob sich eine Lösung für Ihr Unternehmen lohnt, entscheidet am Ende nicht die Technik, sondern die Frage, welche Arbeit sie Ihren Kunden und Ihrem Team abnimmt.

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